Anjas Alltag

Kategorie Guten All-Tag
8. Februar 2008

Nachdem sich letztes Wochenende meine externe Festplatte mit einem leisen Knacken verabschiedet hat, habe ich die letzten Tage, Stunden, Minuten (oder waren es Jahre? Kann auch eine Frau aus Gram einen weißen Bart bekommen?) damit verbracht, meine iTunes Bibliothek liebevoll zu sortieren.
Einige Musikstücke waren auch tatsächlich noch vorhanden – Hurra.
Ein großer Teil jedoch war nicht mehr verknüpft. Oder auch mal gar nicht mehr vorhanden.
So habe ich jetzt den Unterschied zwischen aktivierten Häkchen ‘Compilation’ und dem nicht aktivierten Häkchen kennengelernt.
Am meisten Freude hat es mir gemacht, meine kompletten Geräusche neu zu verknüpfen. Ich weiß jetzt, wie viel Wasserrauschen oder Zahnarztbohrer in meinem Vorratslager auf den nächsten Hörspiel-Einsatz warten!

Nachdem die Arbeiten zu einem guten Drittel abgeschlossen sind (ich weiß, das iTunes mit Sicherheit noch die ein oder andere Überraschung für mich parat hat), habe ich eine neue Beschäftigung gefunden.

Videos digitalisieren!

Angefangen mit einer Auftragsarbeit.
Ende diesen Monats wird Walter Vorwerk in den Ruhestand verabschiedet. Bis dahin leitet er das FZZ Stieghorst.
Niemand hält so schöne Reden wie Walter! Wenn er weg ist, wird mir auch ein vertraut gewordener Mensch fehlen.
Jedenfalls bereiten nun alle Mitarbeiter des Hauses Kleinigkeiten für ihn vor.
Jürgen hat ein altes Videoband gefunden: ‘Mitarbeitergespräche – Konzeptionstage 1987′.
Jaaa – und das Material galt es nun auf DVD zu bekommen.

Anja legt die Kassette in ihren Videorekorder ein. Und sieht Menschen auf dem Fernseher, die sie fast vergessen hatte. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache.
Anja mit Oli gar nicht blöd, den Videorekorder genommen, mit der Rechneranlage im Wohnbereich verbunden, Video eingelegt – weder Bild noch Ton.
Schnell haben wir fest gestellt, das wir keinen passenden Adapter haben.
Einen Tag später hatten wir ihn, wieder alles angeschlossen, Kassette eingelegt – ein Bild zum Weglaufen. Voller Krissel und Striche.
So geht es auch nicht.
Ein anderer Videorekorder muss her.
Aber wer hat heutzutage noch ein solches Gerät? Richtig – die Eltern!
Also los zum Papi, Videorekorder abgebaut, hier zu hause angeschlossen, Kassette eingelegt – mit Bild und Ton!
Hervorragend!
Zwar sind immer noch Streifen im Bild, aber das lässt sich mit unserer Ausrüstung auch nicht mehr ausbügeln.
Es läuft!

Tja, nun kann ich meine Schublade öffnen und mich durch 257 Videokassetten schauen, alle unbeschriftet, was da wohl für alte Schätzchen auf mich warten.

2038 veröffentliche ich dann an dieser Stelle eine Auflistung, welche Werke es auf eine DVD geschafft haben.

die Abspielmamsell

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werk01 Nachwuchs

Kategorie Werksgeflüster
4. Dezember 2007

Lange ist es her, dass hier ein Erlebnisbericht aus der Baby-Eltern-Welt Platz gefunden hat. Es wird also wieder mal Zeit ein kleinen bissle über den werk01 Nachwuchs zu berichten.

http://www.blog.werk01.de/upload/linus_6.jpg

Mittlerweile ist klein Linus 6 1/2 Monate alt, die Zeit rennt nur so dahin, die bösen Momente in denen man denkt, das überleb ich nie, sind längst vergessen.
Jetzt so kurz vor dem Krabbeln wird es spannend, denn die Zähne werden ebenfalls nun immer wieder mal folgen. 2 unten sind schon da und vor allem messerscharf. Die Zeit der ‘Milch im Überfluss’ ist auch vorbei und es wird schon ordentlich Brei vernichtet. Wie schon gesagt mit dem Krabbeln das wird noch spannend, denn lange kann es nicht mehr dauern und dann gehts hier ab. Unser Flur ist aber lang und dort kann nix schief gehen – hehe.

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Die FORNIKA Tour …

Kategorie Bild und Ton
4. Dezember 2007

… der fantastischen 4 ist ordentlich eingeschlagen und hat Eindruck hinterlassen.
Wie könnte man den 1. Advent besser verbringen als den Vieren zu lauschen. Mit guten 2 Stunden haben sie uns ordentlich eingeheizt und mir auch noch die einbrechende Erkältung aus den Knochen gepustet, geil war es.

Um 2000 trafen wir in der Seidensticker Halle ein und wurden als erstes vom wirklich guten Sound der ‘Miss Platnum’-Combo überwältigt. Ein Mix aus MissyElliot, rumänischer Folklore und fettem Bläsersound, ausserordentlich empfehlenswerte Band mit stimmgewaltiger Frontdame.

Der zweite, eher nervige Höhepunkt war die Einschränkung unserer Persönlichkeit. Einer von tausenden Ordnern klopfte uns auf die Schulter und sagte den Satz, den er wohl am häufigsten diesen Abend von sich gab, ‘Entschuldigung, dies ist eine rauchfreie Veranstaltung’ – hüstle, na danke!

Nun aber zum Höhepunkt, der mit folgenden, durchdringenden Worten begann: ‘Dunkelheit bricht übers Land, die Zeiger sind zu Zwölf gewannt, Kreaturen der Höllenbrut ziehen aus und suchen Blut …’
Es folgte ein wirklich guter Mix aller denkbaren Fanta4 Hits, neben fast allen guten Songs des Fornika Albums durfte alte Klassiker wie ‘Der Picknicker’, ‘Tag am Meer’ oder ‘Hausmeister Thomas D.’ natürlich nicht fehlen.

Die Videoprojektionen, die auf großen, runden Leinwänden gezeigt wurden waren teilweise schon sehr beeindruckend. Vor allem als in völliger Dunkelheit plötzlich in der Mitte der Bühne zu herben, elektrotecnoidem Sound ein nackter, Glatzkopf das zappeln anfing und ‘Krieger’ in einer wirklich gelungenen Remix-Version per Projektion zum besten gegeben wurde – wirklich eindringlich!
Ein weiterer Remix-Versuch mit dem schon zu häufig verwendeten ‘Harder, Better, Faster, Stronger’ Sound der DaftPunks gefiel mir persönlich nicht ganz so, also habe ich auch den FantaSong dazu vergessen, sorry!

Wir wählten ganz zu Anfang den Platz direkt mittig im Innenraum neben den Tonmeistern. Das stellte sich bzgl. Seidensticker-Sound als gute Wahl heraus und auch dann als plötzlich die Traversenkonstruktion über dem Mischpult heruntergelassen wurde, eine Leiter angestellt, die Vier an uns vorbeirauschten, um direkt 2m über uns ‘MFG’ und zwei weitere Songs zu präsentieren. Das war mal echt nah dran ohne sich den Kampf ganz vorne zu geben – danke!

Mit einer fetten Zugabe wurde nach 2 Stunden das Konzert beendet und wir waren wirklich zufrieden. Damit haben die Vier das maue Konzept der letzten Tour und dem OpenAir in Osnabrück wieder vergessen gemacht.

Lasst die Sonne rein …

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FlycamOne

Kategorie Spieltrieb
23. August 2007

Die in Rietberg ansässige Firma ACME (Wer diese Abkürzung schon des öfteren in amerikanischen Spielfilmen entdecht hat und weiss, wieso das so ist, wird nun schmunzeln müssen) baut seit einiger Zeit eine interessante Mini-Kamera, die mich zu vielerlei Spielereien verleitet. Hier zwei Videos aus der jüngsten Zeit …

RC Onboard Video
Kitty Cam Cosma

Der Sinuswellenreiter

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